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Kurz gesagt
- Farbe oder Lack auf Staub haftet nicht – der Fehler zeigt sich oft erst nach Monaten.
- Nach jedem staubigen Abschnitt reinigen, nicht nur einmal am Ende.
- Im Vertrag festlegen, wer die Zwischenreinigung übernimmt.
Warum angesammelter Staub spätere Oberflächen beeinträchtigt
Feiner Staub aus Schneiden, Schleifen oder Stemmen setzt sich auf allen umliegenden Flächen ab, auch auf denen, die gleich eine neue Oberfläche bekommen – ein Anstrich oder Lack auf staubigem Untergrund haftet nicht richtig, was zu ungleichmäßiger Oberfläche oder frühem Abblättern führt. Das Problem ist beim Auftragen oft unsichtbar und zeigt sich erst einige Monate nach Fertigstellung.
Warum die Reinigung nicht bis zum Ende warten sollte
Wer die gründliche Reinigung bis zum Projektende aufschiebt, lässt Staub über mehrere Abschnitte anwachsen, was die Endreinigung deutlich erschwert und das Risiko erhöht, dass alter Staub zwischendurch aufgetragene Oberflächen beeinträchtigt. Eine Zwischenreinigung am Ende jedes staubigen Abschnitts (Schneiden, Schleifen, Stemmen) verhindert diesen Summeneffekt.
Die wichtigsten Zeitpunkte für eine Zwischenreinigung
- Nach Mauer- oder Stemmarbeiten, vor dem Verputzen.
- Nach dem Schleifen der Spachtelmasse, vor dem Streichen.
- Nach jedem Zuschneiden von Fliesen oder Bodenbelag, vor dem Verfugen oder der Endbehandlung.
Wer für die Zwischenreinigung zuständig ist
Wird im Vertrag klar festgelegt, wer die Zwischenreinigung übernimmt (das ausführende Team oder ein eigener Dienst), geht nicht jede Seite davon aus, dass es die andere erledigt, während sich der Staub unbemerkt zwischen den Abschnitten ansammelt. Diese einfache Klärung zu Beginn vermeidet Streit und Verzögerungen durch vernachlässigte Reinigung.

