
Wärmepumpen-Rechner
Eine Wärmepumpe soll zur Heizlast des Hauses an kalten Tagen passen: zu klein, und sie schafft es nicht; zu groß, und sie taktet ständig. Der Rechner liefert eine erste Schätzung aus Wohnfläche und Dämmung.
Ihre Maße
Ergebnis
- Benötigte Heizleistung
- 8,4 kW
Die richtige Auslegung erfordert eine raumweise Heizlastberechnung durch einen Fachbetrieb.
So rechnet der Rechner
- Benötigte Leistung (kW) = beheizte Fläche × Bedarf pro m² ÷ 1.000: etwa 100 W/m² ungedämmt, 70 W/m² bei üblicher und 50 W/m² bei hochwertiger Dämmung.
Rechenbeispiel
Ein Haus mit 120 m² und üblicher Dämmung braucht etwa 120 × 70 = 8.400 W – eine Wärmepumpe mit rund 8,4 kW.
Annahmen der Berechnung
- Der Bedarf pro m² gilt für übliche Raumhöhen und die Norm-Außentemperatur eines gemäßigten Kontinentalklimas (aus unserem rumänischen Rechner).
- Gemeint ist die Leistung bei der tiefsten Auslegungstemperatur; eine Luft-Wasser-Wärmepumpe liefert bei −15 °C weniger als ihr Katalogwert bei 7 °C.
Wann Sie das Ergebnis anpassen sollten
- Die endgültige Auslegung braucht eine raumweise Heizlastberechnung durch den Fachbetrieb – eine überdimensionierte Wärmepumpe taktet oft und verschleißt schneller.
- Für Warmwasser kommen meist 1–2 kW oder ein eigener Speicher dazu.
- Mit alten Heizkörpern, die 60–70 °C Vorlauf brauchen, sinkt die Effizienz; Fußbodenheizung ist der ideale Partner.
Die Wärmepumpe richtig bemessen
Die sicherste Grundlage ist eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, keine Faustformel pro m². Eine zu große Wärmepumpe taktet und kostet mehr; eine zu kleine braucht an den kältesten Tagen den Heizstab. Der bisherige Brennstoffverbrauch ist bei Bestandsbauten eine gute Gegenprobe.
Wärmepumpen arbeiten am besten mit niedriger Vorlauftemperatur. Prüfen, ob die Heizkörper die Räume mit 45–55 °C schaffen — einige zu kleine Heizkörper zu tauschen ist oft günstiger als eine größere Wärmepumpe. Außerdem Warmwasserspeicher, Aufstellort und Schallschutz zum Nachbarn planen.
Häufige Fragen
Welche Wärmepumpe für 120 m²?
Grob 6–12 kW je nach Dämmung und Klima – nach dieser Faustregel etwa 8,4 kW bei üblicher Dämmung. Entscheidend ist die Heizlastberechnung.
Ist eine größere Wärmepumpe besser?
Nein. Eine überdimensionierte Anlage startet und stoppt häufig, was die Effizienz senkt und die Lebensdauer verkürzt.
Funktioniert eine Wärmepumpe bei starkem Frost?
Ja, moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten weit unter null, aber mit sinkender Effizienz — richtige Bemessung und niedrige Vorlauftemperaturen sind entscheidend.
Braucht man Fußbodenheizung für eine Wärmepumpe?
Nein. Heizkörper funktionieren, wenn sie für niedrigere Vorlauftemperaturen groß genug sind; Fußbodenheizung erlaubt nur die niedrigsten Temperaturen.
