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Kurz gesagt
- Schlitz- und Kreuzschraubendreher plus ein Rollgabelschlüssel decken die meisten Reparaturen ab.
- Inbusschlüssel und eine Wasserpumpenzange helfen bei versteckten Innensechskantschrauben und verkalkten Muttern.
- Teflonband und Silikonfett bereitlegen und den Abfluss verschließen, bevor Sie etwas zerlegen.
Das Grundwerkzeug, das Sie wahrscheinlich schon haben
Die gute Nachricht: Für die meisten Wasserhahn-Reparaturen brauchen Sie keinen Spezialkoffer. Ein Schlitz- und ein Kreuzschraubendreher passen auf die meisten Schrauben von Griffen und Zierkappen, und fast jeder Haushalt hat beide. Dazu ist ein Rollgabelschlüssel nützlich für die Muttern unter der Armatur, deren Größe von Modell zu Modell variiert – ein Maulschlüssel in der falschen Größe greift schlicht nicht.
Legen Sie von Anfang an ein Handtuch oder einen alten Lappen neben die Arbeitsstelle, nicht erst am Ende zum Aufwischen. Rund um die Armatur bleibt es während der ganzen Reparatur nass, und ein Lappen in Reichweite erspart die Suche mit nassen Händen genau im falschen Moment.
Speziellere Werkzeuge, wenn Sie öfter an der Installation arbeiten
Wenn Sie solche Reparaturen öfter machen oder ein älteres Haus mit weniger genormten Teilen haben, lohnen sich ein paar zusätzliche Werkzeuge. Ein Inbusschlüssel ist bei manchen Marken nötig, wo die Griffschraube keine normale Schlitz- oder Kreuzschraube ist, sondern ein Innensechskant, oft unter einer kleinen Zierkappe versteckt. Ohne passenden Inbus lässt sich der Griff nicht abnehmen, egal wie viel Kraft Sie aufwenden.
Eine Wasserpumpenzange mit verstellbaren Backen hilft sehr bei Muttern, die mit der Zeit verkalkt sind – Kalkablagerungen, häufig bei hartem Wasser, können eine Mutter praktisch auf dem Gewinde festkleben, und ein normaler Schlüssel rutscht ab oder greift nicht fest genug, um sie ohne Beschädigung zu lösen. Die Zange gibt genau in diesen schwierigen Fällen festeren Halt.
Verbrauchsmaterial griffbereit
Neben dem Werkzeug lohnen sich ein paar günstige Materialien, die Sie vor dem Start kaufen sollten, statt ihr Fehlen mitten in der Reparatur zu bemerken. Teflonband für Gewinde ist an jeder Verbindung wichtig, die Sie lösen und wieder montieren – es dichtet das Gewinde ab und verhindert kleine Lecks, die man nicht sofort sieht, die aber mit der Zeit auftreten, wenn das Gewinde kein neues Band bekommt.
Silikonfett für Dichtungen ist ein weiteres kleines Material mit echter Wirkung: Vor dem Einbau auf eine neue Dichtung oder einen O-Ring aufgetragen, verlängert es die Lebensdauer und erleichtert den Einbau, weil es Reibung und das Risiko einer Beschädigung verringert. Es ist günstig und in jedem Baumarkt erhältlich, wird aber bei der ersten Reparatur oft vergessen.
Den Arbeitsplatz vorbereiten, bevor Sie etwas zerlegen
Ein einfacher, oft übersprungener Schritt ist die Vorbereitung, bevor das erste Teil herauskommt. Ein Stopfen im Abfluss oder einfach ein in den Abfluss gesteckter Lappen verhindert, dass kleine Teile – Schrauben, Federn, kleine O-Ringe – beim Zerlegen hineinfallen und sofort verschwinden.
Hilfreich ist auch, die Teile in der Reihenfolge abzulegen, in der Sie sie ausbauen – ein Teller oder eine kleine Schachtel neben der Arbeitsstelle hilft, sich die genaue Montagereihenfolge zu merken, besonders wenn die Reparatur länger dauert oder unterbrochen wird.

