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Kurz gesagt
- Laminat 7–12 mm (meist 8 mm); Mehrschichtparkett 10–15 mm mit 2–6 mm Nutzschicht; Massivparkett 14–22 mm.
- Die Gesamtstärke bestimmt die Aufbauhöhe — Schwellen, Türen, Übergang zur Fliese.
- Bei Holzböden entscheidet die Nutzschicht, wie oft man abschleifen kann.
Laminat: 7–12 mm
Die Stärke ersetzt nicht die Nutzungsklasse: 8 mm in Klasse 32/AC4 halten im Flur besser als 12 mm in einer niedrigeren Klasse. Die Trittschalldämmung kommt mit 2–5 mm hinzu.
- 7–8 mm: die übliche Wahl auf ebenem Estrich.
- 10–12 mm: steifer, klingt weniger hohl, verzeiht kleine Unebenheiten; nützlich, wenn eine bestimmte Höhe erreicht werden muss.
Mehrschichtparkett: 10–15 mm
Eine Edelholz-Nutzschicht auf einer Trägerlage aus Holz oder Platte. 2–3 mm Nutzschicht lassen sich ein- bis zweimal leicht abschleifen, 4–6 mm mehrfach. Wegen seiner Formstabilität häufig auf Fußbodenheizung.
Massivparkett: 14–22 mm
Massives Holz mit Nut und Feder; der Teil über der Feder kann über Jahrzehnte mehrfach geschliffen werden. Verklebt auf Estrich oder genagelt auf Lagerhölzer, nach Akklimatisierung. Massivholz arbeitet stärker mit der Luftfeuchte — Randfugen sind Pflicht.
Aufbauhöhe berechnen
Belag + Dämmunterlage bzw. Kleber + eventuell Dampfbremse addieren und mit dem Nachbarboden vergleichen. Neben 8-mm-Fliesen im Kleberbett (etwa 13 mm) ist 8-mm-Laminat auf 3-mm-Unterlage (etwa 11 mm) fast bündig. Größere Differenzen über Übergangsprofile oder vorher mit Ausgleichsmasse lösen.
Häufige Fragen
Welche Stärke auf Fußbodenheizung?
Eine mit geringem Wärmedurchlasswiderstand: verklebtes Mehrschichtparkett 10–15 mm oder geeignetes Laminat auf dünner Unterlage. Der Hersteller gibt Eignung und Wärmedurchlasswiderstand inklusive Unterlage an.

